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Glaserei Böttcher
Buchholzer Str. 23
21224 Rosengarten-Eckel
Tel. 04105 / 580325 • Fax 04105 / 580327 • Mobil 0170/5216091
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Tradition

Kurt Böttcher war es, der seit 1927 in der westsächischen Stadt Werdau den Grundstein für den Familienbetrieb legte. Mit sieben Beschäftigten zahlte er damals schon zu den renommierten Unternehmen in der Werdauer Innenstadt. Handwerker aller Coleur bestimmten in den 20er und 30er Jahren das Bild der in Industriestadt Werdau, bis der 2. Weltkrieg dem ein jähes Ende bereitete.
Auch Böttchers bekamen dies zu spüren. Sohn Johannes wurde zum Wehrdienst eingezogen, das Geschäft lief eher schlecht als recht. Keiner wusste in der Familie so richtig, wie es weiter gehen sollte. Johannes, auf den die Zukunft der Firma ruhte, befand sich in Kriegsgefangenschaft. Doch nach dessen Rückkehr wagte er 1951 den Neuanfang und Übernahm die Glaserei seines Vaters.
Vom Ehrgeiz besessen verhalf er der Firma zu neuem Ruhm, machte sie zu einer der gefragtesten Glasereien in Werdau. Besondere Verdienste erwarb sich Johannes unter anderem beim Nationalen Aufbauwerk. Als Werdau 1954 seine 650-Jahr-Feier beging, gestaltete Johannes Böttcher für den Festumzug einen eigenen Wagen und demonstrierte darauf das ,, Handwerk in der neuen Zeit".

Einen Dämpfer erhielt der aufstrebende Unternehmer nach der Gründung der DDR. Die Aufhebung der Normativsteuer führte 1961 zu starken Einbrüchen. Die Expansionspläne des Werdauers wurden gestoppt, die Einstellung weiterer Mitarbeiter auf Eis gelegt.
Dennoch gab sich Johannes Böttcher nicht geschlagen, arbeitete last rund um die Uhr wie besessen. Sohn Ulrich stand ihm dabei hilfreich zur Seite und schaute sich dabei so manchen Handgriff ab. Ulrich Böttcher übernahm 1982 den Familienbetrieb in der dritten Generation.

An Aufträgen mangelte es keineswegs, umso schwieriger gestaltete sich in der sozialistischen Planwirtschaft die Beschaffung der notwendigen Materialien. Ulrich Böttcher schon zu DDR-Zeiten engagierter Liberaldemokrat, war bei den kommunalen Wohnungsbetreibern ein gefragter Partner. Wartezeiten bis zu zwei Jahren bei der Realisierung der Aufträge waren damals keine Seltenheit. Die vorhandenen Kapazitäten reichten bei weitem nicht mehr aus, um der Auftragsflut Herr zu werden.

Im Frühjahr 1989 kam das Angebot, die stadtbekannte Groß-Tischlerei Weber in Werdau zu übernehmen. Ein marodes Gebäude, das bis auf die Grundmauern umgebaut werden musste. Keine leichte Entscheidung.
Keiner ahnte im Frühjahr 1989, dass die Tage der DDR gezählt waren und keiner rechnete damit, dass am Ende des Jahres die mit teurem DDR-Geld erworbenen Maschinen in der Tischlerei nur noch Schrottwert besaßen. Sämtliche Ersparnisse hatte der Umbau verschlungen, und nun musste wieder bei Null begonnen werden. Mit einem völlig neuen Programm gestartet, schaffte die Glaserei und der Fensterbaubetrieb den Sprung wieder ganz nach oben. 1995 zählte das Unternehmen 20 Beschäftigte.
Im gleichen Jahr entschied sich der Werdauer, vor den Toren Hamburgs, im Städtchen Buchholz, eine Zweigstelle zu eröffnen.

Die Übernahme einer in Konkurs gegangenen Firma im Jahr 2000 in Leipzig, stellte sich nachträglich als Fehler heraus. Hans-Ulrich Böttcher wollte unbedingt 35 Arbeitsplätze sichern. Leipzig mit seinen riesigen Altstadtvierteln bot einen enormen Reparatursektor an. Leider waren größere Zahlungsausfälle nicht zu verhindern.

Zwei Jahre später musste für die Böttcher Fensterbau GmbH in Werdau Insolvenz angemeldet werden.
Hans-Ulrich Böttcher strukturierte die Firma um und besann sich auf das, womit der Urgroßvater einst begann und was er von Vater Johannes beigebracht bekam. Aus dem Fensterbaubetrieb wurde wieder eine Glaserei, die heute seinen Namen trägt.

"Der Werdauer Stadtanzeiger wünscht der Firma Böttcher alles Gute in der heutigen schwierigen Zeit."

Am 1. Juli 2007 zog die Glaserei Böttcher dann von Buchholz in die Gemeinde Rosengarten nach Eckel, Buchholzer Str. 23.

Mit unserem Motto:

  • individuell - preiswert - schnell -

sind wir auf unserem Reparatursektor tätig.

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